Heute habe ich beim Laufen einer längeren Strecke gemerkt, wie das Achten auf den Atem das Lauferlebnis verändert. Es ist nämlich sehr aufschlußreich zu merken, wie der Körper von selber seinen Atemrhythmus findet und so die Energie verarbeitet, die er für die Fortbewegung braucht.
Dabei fiel mir auf, wie natürlich sich die Fortbewegungsart des Laufens anfühlt. Da ist eine Intelligenz am Werk, die in sich schlüssig und perfekt genau weiß, was wie zu tun ist. Läßt man das einfach arbeiten, ist das Laufen auch einmal im Rhythmus ziemlich anstrengungslos.
Durch das Achten auf den Atem ist es auch so, daß Gedankenketten, die beim Laufen aufkommen, nicht weiter verfolgt werden. Auch das ist ein Vorteil, denn besonders bei längeren Läufen kann ich das bei mir merken, weil ich dann alleine mit mir bin und nichts die Aufmerksamkeit ablenkt. Der Atem hält im Hier und Jetzt, weil er nur da abläuft.